Frohes Schaffen

⇒ zur Reservierung



Die neue Filmreihe KAB im Cinewood!

Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) präsentiert eine hochinteressante Reihe mit Filmen, die für mehr Nachhaltigkeit im Leben und beim Arbeiten plädieren.

"Frohes Schaffen" ist ein essayistisch-satirischer Dokumentarspielfilm zum Thema Arbeit.

Der Film bietet zahlreiche Anstösse, um Gesellschaftliches zu hinterfragen, kontrovers zu diskutieren.
Sicherlich bietet der Filmemacher Konstantin Faigle hier einen interessanten Aufhänger, um in diversen Arbeitsumfeldern Gespräche und Diskussionen zu führen und auf gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Ebene vielleicht den einen oder anderen Wandel zum Besseren zu bewirken.

Arbeit bestimmt unsere Stellung in der Gesellschaft, für viele Menschen sogar den Selbstwert.
Sie stürzen in eine tiefe Lebenskrise, wenn sie ihren Job verlieren. Dabei ist zu viel Arbeit weder gesund, noch macht sie glücklich.

In Japan sterben Menschen am sogenannten Karoshi-Syndrom – so wird der plötzliche Tod an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall infolge von zu viel Stress und Überarbeitung genannt.

Der Filmemacher Konstantin Faigle hat nicht vor, so ums Leben zu kommen und will andere davor bewahren.
Deshalb hat er den Film „Frohes Schaffen“ gedreht, einen Dokumentarfilm zur Senkung der Arbeitsmoral.

Und tatsächlich:
Nach 98 Minuten ist dem Zuschauer die Lust auf Karriere vergangen.
Arbeit, so lautet Faigles These, ist zum Religionsersatz im kapitalistischen System geworden. Nur wer Arbeit hat, zählt als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft.
"Man muss ja froh sein, Arbeit zu haben", heißt es.

Selbst Menschen, die ausgesprochen ungern arbeiten, finden Halt daran.
Arbeit strukturiert den Tag und gaukelt Sinn im Leben vor – obwohl viele Tätigkeiten überhaupt nicht sinnhaft sind.

Banker, Versicherungsmakler, Aktienhändler beispielsweise, in einer Gesellschaft, in der vieles über das Geldsystem geregelt wird, sind sie wichtige Akteure, aber ihre Tätigkeit stiftet keinen Sinn.
Und die Menschen, die sie ausüben, sind austauschbar.

Faigle blieb mit seiner Kamera nicht in Deutschland.
An der Wall Street hat er Banker und Börsenhändler während der Mittagspause interviewt.

"Was sind Ihre Träume?" – "Ein Haus in Europa", "Viele schöne Frauen", "Ein großes Auto". "Und die Finanzkrise?" – "Es geht weiter."
Aber ist die Vorstellung, dass Geld arbeiten kann, nicht ein Fantasiekonstrukt?
Und was könnte dem Wunsch nach immer mehr Geld und Karriere entgegenstehen?

„Frohes Schaffen“ ist ein witziger Film, der einem die Lust auf sinnentleerte Erwerbsarbeit nimmt und anregt darüber nachzudenken, welche Tätigkeiten wirklich sinnhaft sind.

Bringen Sie etwas Zeit mit für Gespräche im Anschluss. Rainer Forster von der KAB moderiert die Vorstellungen, und hat bei allen Veranstaltungen Referenten zu Gast, die das jeweilige Thema fachkundig vertiefen.








Home  |  Programm & Reservierung  |  Saalübersicht  |  Preise  |  FAQ  |  Gastronomie  |  Über uns  |  Partner

Copyright © 1999-2018 www.cinewood.de  |  Impressum  |  Datenschutzhinweise



Bannerwerbung
auf cinewood.de