Wer rettet wen?

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Die Filmreihe KAB im Cinewood!

Der Film beginnt mit Eindrücken der Zerrissenheit unserer Gesellschaft.
Politiker jonglieren mit billionenschweren Rettungsschirmen, während mitten in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Es wird gerettet, nur keine Rettung ist in Sicht.
Bankenrettung auf Kosten der BürgerInnen.

Der Film geht zurück: 2008 ist der spürbare Beginn dieser Entwicklung.
Da wird das erste Mal mit vielen hundert Milliarden gerettet. In allen Ländern der westlichen Welt gehen jenseits parlamentarischer Kontrolle gewaltige Summen an marode Banken.
Demokratie wird außer Kraft gesetzt.
Hier fragt der Film nach: Wie konnte es zu solch einer Katastrophe kommen?
Wie funktionierten die "Märkte", deren Zusammenbrechen überall die Schwächsten der Gesellschaft zu spüren bekommen?

Wir hören von Ökonomen, dass eine Rettung der Banken nicht nötig gewesen wäre. Dass der Staat eine "Good-Bank" hätte gründen können, indem er den Banken die guten, für die Realwirtschaft benötigten Papiere samt den Spareinlagen abkauft. Damit hätte die "Good Bank" reibungslos die Kernaufgaben des Bankensystems übernehmen können. Stattdessen hat der Staat den Steuerzahlern "Bad Banks" mit riesigen Paketen wertloser Papiere aufgehalst. Denn 2008 saßen die großen Banken fast überall an den Kabinettstischen.

Die globale Rettung der Banken hat fatale Folgen. Überall sind "systemrelevante" Finanzriesen entstanden, die erhebliche Wettbewerbsvorteile haben und größer und mächtiger sind als zuvor.
So mächtig, dass sie 2009 anfingen, gegen diejenigen Staaten zu wetten, die sich durch die Bankenrettung verschuldet hatten. Die Geretteten gegen die Retter. Die Krise als Geschäftsmodell auf Kosten von Demokratie und sozialer Sicherheit.


Ein Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz, 104 Minuten






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